Unser Ingelbach

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Familie Khalaf

Babybesuche vorerst letzter Teil

In der heutigen Ausgabe berichten wir über 3 weitere Babybesuche der Jahre 2021 und 2022.

Ortsbürgermeister Dirk Vohl durfte in der Hochstraße nachträglich Steffi und Jens Birkenbeul zur Geburt ihrer Tochter Ida gratulieren (Bild 7). Ida unterstützt seit Mai 2021 ihren Bruder Hannes dabei, die Eltern ordentlich in Schwung zu halten.

In der Hauptstraße klingelte Ortsbürgermeister Vohl an der Tür von Evelyn und Daniel Bräul. Er beglückwünschte die Eltern zur Geburt von Tochter Emilia (Bild 8), die Ende Dezember 2021 das Licht der Welt erblickte.

Bei Familie Svetlana und Aras Khalaf, die in der Straße zum Rain wohnen, überreichte Dirk Vohl ein Geschenk zur Geburt von Söhnchen Rodi (Bild 9). Rodi wurde an Neujahr 2022 geboren.

Allen Kindern und Ihren Familien wünscht die Ortsgemeinde Ingelbach alles Gute für den weiteren Lebensweg.

Dirk Vohl
Ortsbürgermeister

Babybesuche Teil II

Wie bereits erwähnt stellen wir hier weitere Neugeborene aus den Jahren 2020 und 2021 vor: In der Gartenstraße besuchte Ortsbürgermeister Dirk Vohl die Familie Thomas und Katharina Marsell. Er gratulierte zum jüngsten Nachwuchs Linus (Bild 4), der im November 2021 das Licht der Welt erblickte. Felix und Henri freuen sich über das kleine Brüderchen und die Eltern haben alle Hände voll zu tun, die Rasselbande in Schach zu halten.

Die kleine Evelyn Braun (Bild 5) wurde im September 2020 geboren. Sie kam schon zur Tür gelaufen, als der Ortsbürgermeister bei ihr und ihren Eltern Sydney und Stefan Braun in der Hauptstraße vorbeischaute.

Bei Familie Tobias und Madeleine Schmidt, die am Friedhof wohnen, konnte Dirk Vohl nun schon den zweiten Babybesuch machen. Tochter Emma (Bild 6) wurde im Januar 2021 geboren und hält nun zusammen mit ihrem Bruder Toni die Eltern auf Trab. Alle Bilder finden Sie in der Babygalerie in der rechten Spalte. Fortsetzung folgt...

Nachwuchs in Ingelbach

In den zurückliegenden Jahren 2020 und 2021 sind in Ingelbach viele Babys zur Welt gekommen. Die Ortsgemeinde freut sich mit ihren Eltern und begrüßt die neuen Erdenbürger. Wegen der Corona Pandemie besuchte Ortsbürgermeister Dirk Vohl die jungen Familien erst im Dezember letzten Jahres und überreichte ihnen ein Geldgeschenk der Gemeinde. Unter anderem besuchte er Ida Brück. Sie kam im Juli 2021 zur Welt und wohnt mit ihren Eltern Anna Brück und Ben Idelberger in der Bergstrasse (Bild 1). In der Hauptstraße gratulierte Dirk Vohl Stefanie und Eduard Bräul zur Geburt ihrer Tochter Estelli Grace, die im Oktober 2021 das Licht der Welt erblickte (Bild 2). Ronja und Philipp Weiß haben sich im Mühlenweg ein altes Haus gekauft und renoviert. Zum jungen Glück fehlte dann nur noch der Nachwuchs, der sich im Oktober 2021 mit Marie Sophie einstellte (Bild 3). In den kommenden Wochen werden wir an dieser Stelle weitere Familien mit Neugeborenen vorstellen. Alle Bilder finden Sie in der Babygalerie in der rechten Spalte.

Auswertung Geschwindigkeitsmessanlage

Auswertung der Geschwindigkeitsmessanlage Ortseingang Ingelbach von Ingelbach Bahnhof/Mudenbach kommend. Die Auswertung können Sie hier als PDF ansehen und/oder herunterladen.

Adventsandacht - mal anders

Liebe Ingelbacher,

in diesem Jahr ist alles anders: Vieles – auch unser Autogottesdienst am 4. Advent - wurde abgesagt aufgrund einer Pandemie, die uns vereinzelt, verunsichert und verletzlich macht, gerade auch in dieser Adventszeit.

Normalerweise ist in der Weihnachtszeit ja Begegnung angesagt, Zusammensein mit Kindern und Enkeln, mit Großeltern und Urgroßeltern, mit Freunden und Nachbarn.

Statt uns näher zu kommen, halten wir Abstand um Infektionen mit Covid 19 zu vermeiden, um alle diejenigen unter uns zu schützen, die durch dieses bösartige Virus besonders gefährdet sind: die Älteren in unseren Familien und natürlich gesundheitlich vorbelastete Menschen. Und wer ist das - spätestens ab 60 - nicht?

Alles ist anders, aber wir feiern auch in diesem Jahr gemeinsam, dass Gott Mensch wird, als Kind in diese Welt hinein zu uns kommt und uns gerade in Krisenzeiten nahe sein will. Das soll uns hier und heute neu bewusstwerden.

Weihnachten ist das Fest der geheimnisvollen Nähe Gottes, der als kleines Kind unter uns Menschen geboren wird.

Wir warten am 4. Advent auf seine Ankunft. Sie ist nahe und soll uns zu Herzen gehen in einem Wort, dass allen Problemlagen zum Trotz unverändert bleibt, auch und erst recht am Ende dieses bedrückenden Jahres.

Dieses Wort begegnet uns als alte Verheißung und ewig neue Zusage. Im Evangelium des Apostels Lukas heißt es:

„Und Hirten waren in dieser Gegend auf freiem Feld und hielten nachts Wache über ihre Herde. Und da! Ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und Herrlichkeit des Herrn strahlte rings um sie auf. Und Furcht überkam sie, große Furcht. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch eine frohe Botschaft, eine große Freude, die die dem ganzen Volk widerfahren wird; denn euch wurde heute ein Retter geboren, welcher der Messias, der Herr ist in der Stadt Davids. Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Neugeborenes finden, das gewickelt ist und in einem Futtertrog liegt.“ (1)
Lukas 2, 8-12

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ein Engelein Bote Gottes – taucht mitten in der Nacht völlig unerwartet am Ortsrand der kleinen Stadt Bethlehem auf. Urplötzlich sind Hirten, sind Menschen die nachts wach und draußen bleiben müssen, umstrahlt vom Glanz und der Herrlichkeit Gottes!

Die Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Lukas handelt von ganz einfachen Leuten mit lebenswichtigen Aufgaben. Aktuell würden wir sagen: Menschen mit „systemrelevanten“ Berufen. Ohne Hirten keine Schafe und Ziegen, ohne dieses Kleinvieh keine Milch, kein Käse, keine Wolle und kein Fleisch. Trotzdem galten die Hirten zur Zeit Jesu als zwielichtes Volk, als wenig Vertrauen erweckend, als halbe Vagabunden. Ihr Zeugnis galt damals nicht viel vor Gericht.

Und da überrascht es, dass gerade sie, die draußen vor den Türen auf das Vieh anderer Leute aufpassen, plötzlich im Lichtkegel einer göttlichen Offenbarung stehen, dass ein Engel gerade zu ihnen kommt und völlig unerwartet mitten unter ihnen steht.

Ihre spontane Reaktion ist da gut nachvollziehbar: „Und Furcht überkam sie, große Furcht.“ Die Hirten sind geschockt. Angst erfasst sie angesichts des himmlischen Lichtscheins. Aber für eine noch größere Überraschung sorgt das, was dieser Engel ihnen sagt:

„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch eine frohe Botschaft, eine große Freude, die die dem ganzen Volk widerfahren wird; denn euch wurde heute ein Retter geboren, welcher der Messias, der Herr in der Stadt Davids ist.“

Was die Hirten als Ersthörer, als Auserwählte dieser seit vielen Generationen ersehnten Verheißung erfahren, es ist unglaublich: Die Geburt des Messias, die Ankunft des gesalbten Retters aus dem Geschlecht des Königs David, die Geburt des Hoffnungsträgers für das unterdrückte Volk Israel ist anscheinend ganz in ihrer Nähe geschehen.

Für den Apostel Lukas sind die Hirten – Leute aus der Unterschicht – die erste Zielgruppe der frohen Botschaft:

Christus, der Retter ist geboren!

Und Maria, seiner Mutter ist zuvor durch einen Engel schon angesagt, dass ihr Sohn „Jeschua“ heißen soll. Und dieser Name ist Programm: Er bedeutet: „Gott hilft“, „Gott rettet“.

Die Geburt des Gottessohnes wird offensichtlich nicht denen zuallererst angesagt, die in den Palästen und Kathedralen dieser Welt thronen. Ganz im Gegenteil: Der Messias wird geboren und ausgerufen unter denen, die im wahrsten Sinne des Wortes „kein Dach über dem Kopf haben“, auf dem freien Feld lagern und auf das Kleinvieh der damaligen Großgrundbe-sitzer aufpassen.

Gott sucht sich als Zeugen seiner Ankunft in dieser Welt das einfache Volk aus, erscheint unter den Armen zuerst, wird Mensch unter einfachen Menschen, unter Hirten, die in der Dunkelheit wach bleiben müssen.

„Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über denen, die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell.“ So sagt es der Prophet Jesaja voraus. (Jes 9,1).

Das Heil geschieht fernab aller Königshöfe, Hauptstädte und Machtzentren genau dort, wo Dunkelheit herrscht. Die Rettung der Welt erwächst aus der Unscheinbarkeit, wird Ereignis in einem Hinterhof der Geschichte:

„Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Neugeborenes finden, das gewickelt ist und in einem Futtertrog liegt.“ (2)

Das unter freiem Himmel geborene Kind, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend: Es hat ganz und gar nichts Königliches. Nichts lässt auf seine höhere Bedeutung schließen, im Gegenteil.

Unzählige Kinder wurden damals so wie heute unterwegs geboren. Die Eltern sind ohne Herberge und stammen aus einfachsten Verhältnissen: Joseph, ein Zimmermann und Handwerker ist der Vater, die Mutter ist eine junge Frau aus der Provinz, aus Nazareth in Galiläa. Dieses unscheinbare Paar und ihr neugeborenes Kind werden die Hirten auf einem freien Feld in der Nähe Bethlehems vorfinden, wenn sie sich in der ‚Heiligen Nacht‘ aufmachen.

„Als die Engel von ihnen zum Himmel weggegangen waren, sagten die Hirten zueinander: Lasst uns nach Betlehem gehen und diese Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“

Und die Hirten fanden „Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegend“ (Lk 2,16) und sie geben die Botschaft des Engels weiter:

„Euch wurde heute ein Retter geboren, welcher der Messias, der Herr in der Stadt Davids ist.“ Und alle die dies hörten „wundern sich über das, was von den Hirten zu ihnen gesagt wurde.“

Liebe Ingelbacher,

diese frohe Botschaft des Engels und das fröhliche Staunen der Hirten – das alles hört sich in diesem Jahr an, als würde es aus einer fernen, fremden Welt stammen. Wir befinden uns jetzt vor Weihnachten in der wohl größten gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Aber vielleicht ist die Botschaft des Engels an die Hirten und ihr Aufbruch zur Krippe gerade jetzt auf besondere Weise aktuell, vielleicht lässt sich der Kern der frohen Botschaft auf dem Hirtenfeld neu und in einer tiefen Bedeutung wahrnehmen.

Wir brauchen wenig Phantasie, nur einen klaren Realitätssinn um auszumachen, wo heute, wo im Dezember 2020 das „Hirtenfeld“ ist, an welchen Orten Dunkelheit und Furcht herr-schen und die Sehnsucht nach Gottes Nähe groß ist:

  • Auf zahllosen Intensivstationen, ob im DRK-Krankenhaus in Altenkirchen oder weltweit wird um das Leben von Patienten gekämpft, die schwere Krankheitsverläufe der Corona-Infektion haben und beatmet werden müssen.

  • Wer von uns zurzeit Angehörige in Alten- oder Altenpflegeheimen hat, dem wird klar, wie diese Männer und Frauen darunter leiden, dass wiederum nur eine Stunde Besuchszeit zugestanden werden darf.

  • Gerade geistig behinderte Menschen in den Förderschulen in Wissen oder den beschützenden Werkstätten der Lebenshilfe in Flammersfeld verstehen am wenigsten, warum ihre Lehrerinnen und Betreuer seit Monaten auf Abstand zu ihnen bleiben, sie spüren das und tun sich schwer damit. Diese Menschen benötigen spürbare Zuwendung. Distanz ist kein gutes Rezept für sie.

  • Angst und Sorge hat alle die ergriffen, die angesichts der Corona-Krise arbeitslos geworden sind, gerade in der Gastronomie, aber auch in vielen anderen Berufszweigen.

  • Stark verunsichert sind auch viele Schülerinnen und Schüler gerade in den Abschlussklassen durch den neuen Lockdown: Ihnen waren Lehrstellen zugesagt und plötzlich steht in Frage, ob sie ihre Ausbildungsplätze auch antreten können.
  • Diese Pandemie ist wie ein Brennglas, das gesellschaftliche Unterschiede in aller Schärfe sichtbar und deutlich gemacht hat. Wer hat sich vor allem angesteckt und wer hat vor allem mit schweren Verläufen zu kämpfen? Klar, es sind die Alten und Vorerkrankten, aber auch die Saisonarbeiter und Hilfskräfte in Niedriglohnjobs. Es sind diejenigen, die nicht einfach Homeoffice machen können, sondern den Kopf hinhalten müssen, Pflegepersonal in Altenheimen und Krankenhäusern. Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber rein statistisch gilt: Je höher das Einkommen umso besser die Gesundheit. Die Weihnachtsgeschichte des Lukas hat alle Menschen im Blick, aber in besonderer Weise diejenigen, die den Krisen unserer Welt schutzloser als andere ausgeliefert sind. Unter ihnen und für sie wird der Heiland geboren, als hilfsbedürftiger Säugling in einer Futterkrippe unter freiem Himmel. Auch im Matthäusevangelium ist das Jesuskind völlig ungeborgen, wird Gottes Sohn schon bald nach seiner Geburt ein Flüchtlingskind werden. König Herodes plant seine Ermordung und Joseph erscheint ein Engel im Traum, der zur Flucht nach Ägypten mahnt. Die Christgeburt malt uns Gottes rettende Nähe dort vor Augen, wo wir ganz genau wie die Hirten nicht damit rechnen: In der Finsternis leuchtet das Hoffnungslicht auf, in tiefster Not kommt die Wendung, in der Ausweglosigkeit scheint eine neue Perspektive auf.

    Wenn uns das einleuchtet, dann wird uns auch bewusst:

    Gerade in der Corona-Krise geht jedes Zeichen der Liebe und Mitmenschlichkeit einen guten Weg, wird so konsequent und optimistisch wirksam, wie der Entschluss der Hirten, sich nach der Erscheinung des Engels zur Krippe aufzumachen.

    Uns ist in diesem Krisenjahr unmittelbar klargeworden, wie kostbar der Kontakt zu jedem einzelnen Familienmitglied ist. Wir haben erlebt, wie gefährdet und verletzbar unsere Gemeinschaft in der Schule oder am Arbeitsplatz ist und dass wir uns in allen Entscheidungen und Maßnahmen nicht an den Stärksten, sondern an den Schwächsten in unserer Gesellschaft orientieren müssen.

    Wenn wir uns heute und in den kommenden Tagen gegenseitig schützen, wenn wir Risikoabwägungen treffen und uns gut überlegen, wie wir sorgsam und verantwortungsvoll unsere personellen Kontakte einschränken, dann bedeutet das ja ganz und gar nicht, dass die Ankunft Gottes, dass seine Nähe unter uns nicht wirksam wird. Ganz im Gegenteil.

    Sich auf den Weg zur Krippe machen, das bedeutet hier und heute: die Nähe und Menschlichkeit Gottes genau dort neu wahrzunehmen, wo sie auf überraschende Weise sichtbar wird. Und es sind wiederum die kleinen Gesten und unscheinbaren Zeichen, in denen genau das geschieht:

  • das Päckchen an die Verwandten und Freunde, die man sonst besucht hätte

  • der Brief, den ich schreibe, obwohl ich das fast verlernt habe Aber ich schreibe ihn an jemanden, der sich darüber sehr freuen wird

  • das Telefonat ohne Zeitdruck mit Menschen, von denen ich weiß, dass sie sich in diesen Tagen allein fühlen

  • die Tüte mit Plätzchen vor die Tür von einem Nachbarn gestellt, der das nicht erwartet

  • die WhatsApp- oder Instagram-Nachricht mit fröhlichen Bildern an gute Freunde, deren Nähe wir so sehr vermisse.

  • der Einkauf für jemanden, der zuhause bleiben muss, weil er in Quarantäne ist.

  • Die Zusicherung: Wir halten zusammen, was auch kommt, wenn Menschen in unserer Nähe der Mut schwindet und die Hoffnung verloren geht.
  • Es sind diese kleinen Gesten, in denen Menschen uns wie Engel auf dem Hirtenfeld begegnen, es sind die unscheinbaren Zeichen, in denen wir selbst wie Gottesboten wirksam werden können. Am Ende des Tunnels strahlt ein Hoffnungslicht auf: Die ersten hochwirksamen Impfungen für die Risikogruppen werden in Kürze möglich sein. Und die Menschlichkeit Gottes wird für uns sicher auch in der Absicht der politisch verantwortlichen Männer und Frauen deutlich, die das rettende Serum weltweit teilen wollen, anstatt es nur der eigenen Nation oder Bevölkerung zukommen zu lassen. Im Angesicht der Menschen, die bedroht, geängstigt und hilflos sind, leuchtet die Weihnachtsfreude über die Menschwerdung Gottes auf. Sie schöpfen Mut, weil Gottes Sohn in ihrer Nähe zur Welt kommt. Diesen Mut wünsche ich uns allen, liebe Ingelbacher, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Hoffnungszeichen sind dort auffindbar, wo wir am wenigsten mit ihnen rechnen. Lasst uns deshalb hier und heute wie die Hirten werden, Menschen, die sich das Hoffnungslicht des Engels zu Herzen nehmen und sich auf den Weg zur Krippe machen.

    Zur Krippe gehen, das können wir auch gedanklich, wie in einem kleinen Kopfkino. Schließen wir also für einen Moment die Augen, werden wir still und stellen uns das jetzt vor: Wir sind unterwegs auf einem weiten Feld und sehen eine Krippe. Wir kommen näher, stehen davor und schauen hinein.

    Was sehen wir? Wir sehen ein Kind. Ein kleines Kind. Zart und verletzlich. Ganz nah und ohne Abstand stehen wir vor ihm. So will Gott sein: für uns heute an diesem vierten Advent, bald auch am Heiligen Abend und immer.

    „Komm in unser festes Haus
    der du nackt und ungeborgen.
    Mach ein leichtes Zelt daraus,
    das uns deckt kaum bis zum Morgen;
    denn wer sicher wohnt, vergisst,
    dass er auf dem Weg noch ist.

    Komm in unser dunkles Herz,
    Herr, mit deines Lichtes Fülle;
    dass nicht Neid, Angst, Not und Schmerz
    deine Wahrheit uns verhülle,
    die auch noch in tiefer Nacht
    Menschenleben fröhlich macht.“ (3)

    Amen.

    Liebe Grüße an Euch alle, bleibt behütet und gesund!
    Euch, Euren Familien und Freunden wünschen wir auch ein gesegnetes Jahr 2021!

    Annette und Martin Autschbach (martinhermann.autschbach@ekir.de)

    (1) Die Übersetzung orientiert sich an Fridolin Stier, Das Neue Testament, München 1989, S. 128f.

    (2) Die Übersetzung orientiert sich an Fridolin Stier, Das Neue Testament, München 1989, S. 128f.

    (3) Hans von Lehndorff 1968, EG 428 „Komm in unsere stolze Welt“, zitiert sind die Strophen 4-5.

    Auswertung Geschwindigkeitsmessanlage

    Auswertung der Geschwindigkeitsmessanlage Ortseingang Ingelbach von Altenkirchen kommend. Die Auswertung können Sie hier als PDF ansehen und/oder herunterladen. Die Auswertung der Geschwindigkeitsmessanlage Ortseingang Ingelbach von Mudenbach kommend folgt.

    Ökologische Sanierung des Tennishauses Ingelbach - Finanzierung durch Spenden erfolgreich abgeschlossen

    Heimatliebe – Die Spendenplattform der Sparkasse Westerwald-Sieg

    Das Tennishaus in Ingelbach ist Teil der öffentlich nutzbaren Sportanlagen, die -von den Sportfreunden Ingelbach betrieben- allen Ingelbacher /*innen zugute kommt. Leider ist das Haus in die Jahre gekommen und bedarf dringend einer Renovierung. Hier soll viel Wert auf eine ökologisch wertvolle Sanierung gelegt werden. Viele kleine Einzelmaßnahmen, u.a. eine autarke PV mit Stromspeicher stehen hier an. Die Bürgerinitiative (BI) möchte dieses Vorhaben der Ortsgemeinde unterstützen und einen Teil zur Finanzierung beitragen. Hierdurch möchten wir ein Pilotprojekt fördern, das als gelungenes Beispiel für eine Zusammenarbeit zwischen Ingelbacher Vereinen und der Ortsgemeinde steht, den satzungsgemäßen Zielsetzungen der BI entspricht und letztlich allen zugute kommt.

    Über die Spendenplattform der Sparkasse Westerwald-Sieg sammelten wir Spenden und konnten das Projekt auf der Plattform erfolgreich abschließen

    Kostenfreier Fahrservice für ältere und gehbehinderte Menschen startet

    Anmeldungen unter Telefon-Nummer: 02681 85-225.

    Zum 01.02.2019 startet nun auch in der Verbandsgemeinde Altenkirchen ein kostenfreier Fahrservice für ältere und gehbehinderte Menschen! Nachdem im Rahmen der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ die Idee zur Einrichtung eines solchen Fahrservices in der Verbandsgemeinde Altenkirchen aufgegriffen wurde und auch in den letzten Monaten immer häufiger eine entsprechende Nachfrage an die Verwaltung herangetragen wurde, hat der Hauptausschuss der Verbandsgemeinde nun hierfür in seiner letzten Sitzung „grünes Licht“ gegeben.

    Bürgerinnen und Bürger ab dem 65. Lebensjahr sowie Personen mit einem Schwerbehindertenausweis mit „G“-Vermerk sollen in Ergänzung zu den vorhandenen Angeboten des Öffentlichen Personennahverkehrs, der Seniorenhilfe e.V., der geplanten Mitfahrerbänke sowie der Inanspruchnahme von Taxiunternehmen zusätzlich dienstags und donnerstags die Möglichkeit erhalten, den kostenfreien Fahrservice in Anspruch zu nehmen. Die Fahrten werden durch ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer durchgeführt. Aktuell haben sich bereits etwa zwanzig Freiwillige gemeldet, die hierfür zur Verfügung stehen. Das Fahrzeug wird durch die Verbandsgemeinde bereitgestellt, der Versicherungsschutz für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist gewährleistet.

    Die kostenfreie Inanspruchnahme ist jedoch nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:

    • Die den Fahrdienst nachfragende Person muss das 65. Lebensjahr erreicht haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit „G“-Vermerk besitzen.

    • Die Fahrziele sind grundsätzlich auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Altenkirchen begrenzt und nur für Zwecke des Einkaufens, für Friedhofsbesuche oder für Arzttermine möglich.

    • Fahrten anlässlich eigener (Fach)-Arzt-Termine bzw. zu eigenen Untersuchungen im Krankenhaus sind darüber hinaus auch nach Asbach, Betzdorf, Hachenburg, Selters und Wissen möglich.

    • Die Fahrten müssen montags und mittwochs in der Zeit zwischen 09.00 Uhr und 11.00 Uhr über die Telefonnummer 02681/85-225 bei der Verbandsgemeindeverwaltung angemeldet werden.

    Ein Anspruch auf Beförderung besteht nicht, insbesondere dann nicht, wenn der gewünschte Termin schon belegt ist.

    Nach spätestens einem Jahr soll die tatsächliche Inanspruchnahme des Fahrservices analysiert werden. Ohnehin sind mit der Fusion zum 01.01.2020 mit der Verbandsgemeinde Flammersfeld die festgelegten Kriterien zu überprüfen und durch die neuen Gremien ggf. anzupassen. Auch kann die tatsächliche Inanspruchnahme des Fahrservices jederzeit eine Anpassung der Kriterien erforderlich machen.

    Für alle ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer findet am 07.01.2019 im großen Ratssaal des Rathauses in Altenkirchen eine Auftaktveranstaltung statt, zu der die bekannten Freiwilligen noch einmal persönlich eingeladen werden. Gerne nehmen wir auch weitere Interessenbekundungen telefonisch entgegen und heißen Sie in unserem Ehrenamtspool willkommen! Haben Sie Anregungen bzw. Fragen zum Projekt oder möchten Sie als ehrenamtliche/r Fahrer/in aktiv werden, dann rufen Sie unsere Mitarbeiterin Frau Neufeld-Gnörich (Tel.-Nr.: 02681/85-288) einfach an.

    Ein Spielplatz für Ingelbach –
    Es ist geschafft!

    Am 12.10.2017 endete die Spendenaktion auf der Crowdfunding–Plattform der Westerwald Bank. Es war ein voller Erfolg! Unglaubliche 4.821 Euro sind zusammengekommen. Insgesamt 173 Unterstützer haben den Traum eines Spielplatzes für die Ingelbacher Kinder wahr werden lassen. Wir danken allen für ihre Unterstützung und freuen uns darauf alle bei Aufbau und Einweihung des Spielplatzes in Ingelbach wiederzusehen!

    Ein Spielplatz für Ingelbach –
    Die Spielgeräte

    Ein Spielplatz ohne Spielgeräte? Geht nicht! Sehen wir genauso.

    Deshalb haben wir uns gedacht, dass wir so langsam die Vorfreude in Euch wecken wollen. In der nebenstehenden Galerie haben wir für Euch ein paar Spielgeräte zusammengestellt, die auf keinen Fall auf unserem neuen Spielplatz fehlen dürfen. Klickt Euch durch und lasst Euch überraschen!

    PS: Spendet fleissig weiter und animiert auch Eure Freunde unser Projekt zu unterstützen!

    Ein Spielplatz für Ingelbach –
    Es geht weiter!

    Die Startphase ist geschafft und wir befinden uns nun mitten in der Finanzierungsphase. Bis zum 12.10.2017 lautet das Ziel: 2.500 Euro (oder auch mehr) an Spenden zu sammeln. Erst wenn dieses Ziel innerhalb der Frist erreicht worden ist, erhält die Gemeinde Ingelbach die Summe aller Spenden um diese in die Finanzierung des neuen Spielplates zu investieren. Wir brauchen deshalb die Hilfe eines jeden einzelnen um den Kindern in Ingelbach ein strahlen ins Gesicht zu zaubern.

    Aktueller Spendenstand: 4.821 von 2.500 Euro bis zum 12.10.2017

    Ein Spielplatz für Ingelbach

    In “unserem Ingelbach” leben viele Kinder, die alle ein Recht auf Spiel haben. Leider können sie aktuell nur begrenzt von diesem Recht Gebrauch machen, weil der Spielplatz des örtlichen Kindergartens aus versicherungstechnischen Gründen lediglich außerhalb dessen Öffnungszeiten genutzt werden darf. Damit wir allen Kindern, auch den Allerkleinsten, ein Umfeld zum Abschalten und Austoben schaffen können, haben wir ein Konzept entwickelt: Geplant ist eine Neugestaltung des Dorfplatzes zu einem Spiel–, Bewegungs– und Begegnungstreffpunkt.

    Um dieses Projekt verwirklichen zu können, startet die Ortsgemeinde Ingelbach auf der Crowdfunding–Plattform der Westerwald Bank eG eine Spendensammlung.

    Ich freue mich, wenn unser Plan Ihre Unterstützung findet, denn bekanntlich schaffen Viele mehr! Im Namen der Kinder herzlichen Dank dafür.

    Und so funktionierts:
    Registrieren Sie sich unter folgendem Link: Direkt zum Projekt! und werden Sie Fan von unserem Projekt. Spenden Sie eine, für Sie, beliebige Summe.

    Das Projekt setzt sich aus zwei Phasen zusammen. In der zweiwöchigen Startphase ist es das Ziel, so viele Fans wie möglich für das Projekt zu gewinnen. Haben wir es geschafft in diesen zwei Wochen mindestens 25 Fans zu aktivieren, startet die Finanzierungsphase. Diese besteht aus einer festgesetzten Frist in der fleisig Spenden gesammelt werden, um unser Ziel von 2.500 Euro zu erreichen. Ist das Ziel innerhalb der Frist erreicht, werden die gesammelten Spenden an die Ortsgemeinde Ingelbach ausgezahlt. Wenn das Ziel nicht erreicht wird, bekommt jeder Geldgeber seinen Betrag zurück erstattet.
    Für erstmalige Spenden von mindestens 5,00 Euro gibt die Westerwald Bank eG noch einmal 10,00 Euro dazu (bis ein Betrag von 3.000 Euro erreicht ist).

    Weitere Informationen zu Registrierung und Ablauf finden Sie auf der Seite der Westerwald Bank eG. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit per Mail an admin(at)ingelbach.de oder telefonisch an Frank Weber 02688 – 988660 wenden.

    Helfen Sie mit! Denn jeder kann ein strahlen in die Gesichter unserer Kinder zaubern.

    Die erste MITFAHRER Bank für Ingelbach

    In vielen ländlichen Regionen gibt es sie bereits: die Mitfahrerbank, welche den Einwohnern die Möglichkeit bietet, klar zu kommunizieren, dass sie sich wünschen mitgenommen zu werden. Von nun an haben auch die Einwohner von Ingelbach die Chance außerhalb der Busfahrzeiten von Ingelbach nach Altenkirchen und zurück zu kommen. Wer nach Altenkirchen will setzt sich auf die neue Mitfahrerbank neben der Bushaltestelle am Glasbehälter. Vorbeikommende AutofahrerInnen können kurz rechts ranfahren und das Miteinander stärken, indem man sich untereinander hilft – kostenlos und unkompliziert. Um von Altenkirchen zurück zu kommen gibt es eine zweite Mitfahrerbank in Altenkirchen bei der Kreisverwaltung, gegenüber der Musikschule. Wer sich dort hinsetzt signalisiert, dass er gerne nach Ingelbach mitgenommen werden möchte.

    Daher nun der Aufruf an die mobile Bevölkerung: Wenn jemand dort Menschen stehen oder sitzen sieht, haltet bitte an und nehmt sie mit. Alleinfahrten können dadurch vermieden, die gegenseitige Hilfe gestärkt und das Zusammenleben gefördert werden. Wer möchte, kann sich auch einen Ingelbacher Wappen-Aufkleber auf die Frontscheibe kleben (Es gibt noch welche bei unserem Ortsbürgermeister). Dann weiß der Mitfahrer sofort: “Der kommt aus Ingelmich”.

    Wir würden uns freuen, wenn diese moderne Form des Trampens bei uns IngelbacherInnen einen Anfang finden könnte, die Mobilität in unserer ländlichen Region zu verbessern.

    Informationsvideo Mitfahrerbank hier ansehen

    Nachbarschafts–Picknick

    Liebe IngelbacherInnen,
    vor 2 Jahren gab es in einem Teil der Hauptstraße ein Nachbarschafts-Picknick, das wunderbar funktionierte und dennoch mit wenig Aufwand verbunden war. Viele Nachbarn kannte man zwar vom Sehen und Grüßen aber oft wurden nur wenige Worte gewechselt und eigentlich wusste man nicht viel voneinander. So geht es sicherlich vielen, die noch nicht so lange im Dorf wohnen und durch die tägliche Arbeit nicht die Möglichkeit haben Kontakte zu pflegen.
    Um diese Situation zu ändern, wurden damals die umliegenden Nachbarn mit einem kleinen Einladungsschreiben eine Woche vor dem Termin eingeladen und gebeten einen Korb mit Kaffee, Kuchen, Brot, Aufstrich oder anderen Köstlichkeiten und wenn möglich Geschirr mit zu bringen.
    Tische und Stühle wurden bereit gestellt und so konnte an einem Samstag Nachmittag mit ca. 25 Nachbarn wunderschöne Gespräche geführt und das Miteinander in unserer Straße auf einfache Weise gestärkt werden.
    Weil jeder etwas mitbrachte, gab es für niemanden größere Vorbereitung oder Sorge durch die Einladung in irgend einer Bringschuld zu stehen.
    Die Idee des Nachbarschafts–Picknick möchten wir daher auch anderen Dorfbewohnern ans Herz legen. Um den einzigen Arbeitsaufwand, die Erstellung einer schriftlichen Einladung, zu reduzieren, möchten wir hier ein Beispiel für alle bereitstellen.

    Arbeitsgruppe “Freizeit und Leben im Dorf”

    Arbeitsgruppe “Vereine & Tradition”

    Erstes Treffen der Gruppe
    Die Arbeitsgruppe unter der Führung von Reinhold Eichelhardt und Björn Birk hatte Ortsbürgermeister Dirk Vohl, Frau Seuser von der Verbandsgemeinde Altenkirchen, die Vereinsvertreter der ortsansässigen Vereine (Sängervereinigung, Sportfreunde, Frauenverein, Dorfjugend, Bürgerinitiative, Modellflugclub sowie die Leitung der Kindertagesstätte “Rappelkiste”, die Altenkirchener Bogenschützen und Frau Strüder, die Administratorin der neu gestalteten Homepage www.ingelbach.de zu einem Treffen ins Vereinsheim der Sportfreunde eingeladen.
    Alle Personen bzw. Vereine wurden von Ortsbürgermeister Vohl begrüßt.
    Die Organisatoren des Treffens begrüßten ebenfalls die Teilnehmer und hielten einen kleinen Rückblick zur letzten Einwohnerversammlung und erklärten die Entstehung der Arbeitsgruppe.
    TOP 1 war die neue Ingelbacher Homepage. Dort haben die Vereine die Möglichkeit sich und ihre Aktivitäten zu präsentieren. Ebenfalls findet man dort einen Onlinekalender. Jeder Verein oder Einrichtung kann sich schriftlich an Frau Strüder wenden, diese wird dann alle weiteren Schritte einleiten. Der Kalender dient gleichzeitig dafür, dass es versucht werden soll Terminüberschneidungen zu vermeiden.
    Danach wurde über das Erntedankfest (16. – 18.09.2016) berichtet. In diesem Rahmen findet am 17.09.2016 das 25 jährige Jubiläum der Bürgerinitiative Ingelbach statt. Weitere Infos hierzu folgen.
    Anschließend wurde vorgeschlagen, dass jeder Verein eine Inventarliste erstellt. Diese Listen sollen allen Vereinen es vereinfachen eine Veranstaltung zu planen und organisieren und um Kosten zu sparen. Die Listen werden bei Björn Birk hinterlegt.
    Als letzten Punkt wurde über den Kreisheimattag in Altenkirchen am 10. und 11.09.2016 gesprochen. Dort werden sich die Ortsgemeinde und die Vereine als “Unser Ingelbach” präsentieren. Auch hierzu folgen weiter Informationen.
    Als Fazit bleibt festzuhalten das sich die Teilnehmer im letzten Quartal nochmals treffen wollen, um das ein oder andere zu besprechen. Vielen Dank an die Sportfreunde für die Bereitstellung des Vereinsheims.