Aktuelles

Aktuelle Themen in der Ortsgemeinde Ingelbach
Waldliege oberhalb von Ingelbach

Neue Attraktion oberhalb von Ingelbach

Eine Waldliege ist seit einigen Wochen die Attraktion hoch über dem Dorf. Vorausgegangen war die Anfrage einiger Einwohner der Straße „Im Hauptgarten“ an Ortsbürgermeister Vohl, ob man nicht an dieser exponierten Stelle oberhalb des Dorfes eine Bank aufstellen könne. Dieser überlegte nach einem Treffen vor Ort nicht lange und bestellte bei den Westeifel Werken, einer Behindertenwerkstätte, umgehend eine sog. Waldliege. Mit Michael Schnaufer, Geschäftsführer der Karl Georg GmbH Ingelbach, war auch alsbald ein Sponsor gefunden. Ortsbürgermeister Vohl und einige freiwillige Helfer bauten die Bank schließlich auf. Sie bietet Alt und Jung beim Ausruhen einen schönen Ausblick über Ingelbach und Umgebung bis hin zu den Höhen des Siebengebirges und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ortsbürgermeister Vohl dankt allen am Gelingen des Projektes Beteiligten.

Weitere Bilder rund um die Waldliege finden Sie hier.

Sportjugend Rheinland zeichnet
Florian Vohl aus

AK-Kurier vom 19.03.2021 - Willi Simon

„Jung und aktiv“ so lautet das Jahresmotto der Sportjugend Rheinland 2021. Mit diesem Motto will die Sportjugend auf das vielfältige Engagement von jungen Menschen im Sport hinweisen und diesen für ihren Einsatz im Sport danken.

Ingelbach. Hierzu hat die Sportjugend Rheinland im Rahmen des Ehrenamtsförderpreises eine Sonderaktion gestartet. Jeden Monat wird stellvertretend ein junger Engagierter für seine Tätigkeit im Verein geehrt. Die Monatssieger erhalten einen kleinen Sachpreis und 100 Euro für die Jugendabteilung des Vereins. Man hofft so die Vereine zu ermutigen, mehr Jugendliche in die Vereinsarbeit aktiv einzubinden.

Auf Initiative der Jugendwartin bei der Sportjugend, Susanne Bayer wurde Florian Vohl von den Sportfreunden Ingelbach als der Ehrenamtliche des Monats Februar ausgewählt. Der 25-jährige ist schon von Kinderbeinen an Mitglied bei den Sportfreunden Ingelbach. Der von seinen Sportkameraden als herzensguter und fröhlicher Mensch beschriebene Sportler war bereits zwei Jahre als 2. Geschäftsführers aktiv, bevor er im letzten Jahr das Amt als 1. Geschäftsführer übernahm.

Mit Verwaltungsaufgaben wie den Verbandsmeldungen, Mitgliederlisten oder Zuschüssen ist Florian Vohl ebenso vertraut wie mit der Planung von Veranstaltungen und der Motivation der Vereinsmitglieder. Das Anliegen des jungen Engagierten ist die Gestaltung eines attraktiven Vereins, in dem junge Menschen sich einbringen können und Spaß am Vereinsleben haben.

Im Rahmen einer Videokonferenz wurde die Auszeichnung übergeben. Carina Meurer von der Sportjugend Rheinland moderierte die ViKO, an der Susanne Bayer, Vertreter der Spfr. Ingelbach, Jörg Ehlen, Ehrenamtsbeauftragter beim FVR und Florian Vohl teilnahmen. Viel Lobesworte gab es für Florian. „Er passt hervorragend in unsere Vereinsstruktur“, sagte Claus Weber, Vorsitzender der Sportfreunde. Es ist eine tolle Auszeichnung für junge Leute, die sich engagieren. Jörg Ehlen gratulierte im Namen des Fußballverbandes Rheinland, der ein eigenes Konzept mit ‚Junges Ehrenamt‘ anbietet und stellte ein weiteres Präsent für Florian in Aussicht. Susanne Bayer bezeichnete Vohl als ‚Motivator‘ und Carina Meurer bat „Mach weiter so“.

Bescheiden gab sich der so Geehrte „Engagieren ist für mich eine Selbstverständlichkeit“. Er ist auch für den Förderpreis im Sportbund Rheinland nominiert. ‚Einfach einmal Danke sagen‘ ist die Intention des Sportbundes Rheinland bei dieser Aktion. Fazit: zur Nachahmung für junge Vereinsmitglieder empfohlen ist das Engagement von Florian Vohl.

Erste Ortsgemeinderatssitzung als Videokonferenz

Altenkirchen, 4. Februar 2021

Der Ortsgemeinderat tagte erstmalig digital aus den eigenen Wohnzimmern und Büros heraus. Die Premiere ist geglückt. Als erste Ortsgemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld hat Ingelbach in Zeiten der Corona-Pandemie eine Ratssitzung als Videokonferenz abgehalten. Die Onlinesitzung konnte live mitverfolgt werden. Bis zu 10 Zuschauern waren während der ersten "Online-Schaltung" gleichzeitig online, um direkt von zuhause aus die Ratssitzung zu verfolgen. „Videokonferenzen sind kein Ersatz für Präsenzveranstaltungen. Aber in der jetzigen Zeit eine sehr gute und sichere Alternative.“ so Ortsbürgermeister Dirk Vohl. Auch die Sitzung am 8. März findet wieder digital statt. Die Einladung erfolgt wie gehabt.

Willkommensbesuche auch in 2020

Ortsbürgermeister Dirk Vohl konnte Ende September seine Willkommensbesuche bei Familien mit Neugeborenen fortsetzen. Sein Weg führte ihn diesmal in den Mühlenweg. Dort wohnen schon seit 2015 Konstantin Kuhn und Melanie Hof. Mitten in der Corona-Hochphase im März 2020 kam ihr kleiner Sohn Hannes auf die Welt. Im Namen der Ortsgemeinde wünschte Dirk Vohl der Familie alles Gute und überreichte ein Geschenk in Form eines kleinen finanziellen Zuschusses. Seit der Einführung im Jahr 2013 bekamen schon 30 Elternpaare und ihre Neugeborenen dieses „Begrüßungsgeld“.

Ingelbacherinnen und Ingelbacher engagagieren sich für Dorfverschönerung

Welche Faktoren sind entscheidend, ob wir uns in einem Dorf wohlfühlen? Sicherlich besteht ein großer Konsens, dass eine ansprechende Gestaltung der Außenanlagen dazu gehört. Dies zu realisieren, bedarf jedoch ausdauernder Bemühungen. Blumenbeete, Baumscheiben, Böschungen, Wegränder, Ehrenmal und Friedhof, allesamt auf Gemeindegrund müssen regelmäßig gesäubert, gepflegt oder bepflanzt werden.

Bisher übernahmen vorwiegend engagierte Ingelbacherinnen Patenschaften für bestimmte Bereiche und pflegten diese vorwiegend an Aktionstagen jeweils im Frühjahr und Herbst jeden Jahres. Obwohl etliche Einwohnerinnen durchgängig eigenverantwortlich die Dorfverschönerung weiter machten, verlor die Bewegung etwas Schwung, den es zu erneuern gilt. Beigeordnete Marietta Seemann-Mink und Anna Eichelhardt initiierten aus den Reihen des Ortsgemeinderats mit Andrea Vohl als engagierte Ingelbacherin eine Wiederbelebung der Dorfverschönerungsbewegung. Ein Aktionstag verbot sich allerdings wegen der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie, sodass einzelne oder kleine Gruppen mit entsprechendem Abstand tatkräftig zupackten.

Die Initiativgruppe und Ortsbürgermeister Dirk Vohl bedanken sich sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung bei den 20 Aktiven und den beiden Gemeindearbeitern. Sie alle tragen dazu bei, dass man sich in Ingelbach wohl fühlen kann. Der nächste Aktionstag soll im Herbst stattfinden, so die Corona-Lockerungen dies zulassen. „Wir werden rechtzeitig informieren und hoffen auf rege Teilnahme. Bisher sind ehrenamtlich vorwiegend Frauen dabei, vielleicht können wir ja auch Männer zur Unterstützung gewinnen, aber wir freuen uns über jeden Neuzugang“, so die Beigeordnete Marietta Seemann-Mink.

Weitere Bilder von der Dorfverschönerung finden Sie hier.

Ingelbach im SWR Fernsehen

Portrait am 27. März in der "Landesschau Rheinland-Pfalz"

In der Rubrik "Hierzuland" sendet das SWR Fernsehen liebevolle und sehenswerte Ortsportäts. Ein Beitrag über die Hauptstraße in Ingelbach läuft am 27.03.2020 ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz".

Ingelbach liegt im Landkreis Altenkirchen und hat etwa 500 Einwohner|innen. Umgeben von Wiesen und Mischwald leben die Menschen hier sehr ländlich.

Die Gemeinde gliedert sich in zwei Ortsteile: Niederingelbach und Oberingelbach. Oberingelbach wurde am 01. April 1939 in die Gemeinde Niederingelbach eingegliedert. Seit 1950 tragen beide zusammen den Namen Ingelbach. Stolpersteine in der Hauptstraße erinnern an Mitglieder der jüdischen Familie Veit. Sie wurde während des Nationalsozialismus deportiert.

Die Hauptstraße ist Ingelbachs Hauptmeile. Hier gibt's viel Unterschiedliches zu entdecken: Traditionelle chinesische Medizin, eine lebhafte Skatrunde, Galloway-Rinder und eine ungewöhnliche Wetterstation.

Selbstverteidigung in Ingelbach

Subjektives Sicherheitsgefühl im urbanen Raum schwindet

In Ingelbach traut man sich ohne Furcht auch nachts auf die Straße. Trotzdem trainierten 14 Ingelbacherinnen und Ingelbacher in einem Samstagsworkshop so intensiv Selbstverteidigung, dass der eine oder andere "blaue Fleck" daran erinnert.

Mit Torsten Hiermann instruierte ein kompetenter Coach die bunt gemischte Gruppe. Er sensibilisierte zunächst für potenzielle Gefahrenmomente und entwickelte Vorschläge, diese zu vermeiden. Dabei spielt auch die Körperbotschaft eine wichtige Rolle, die ein selbstbewusstes Signal aussenden muss, nicht leichtes Opfer zu werden.

Im praktischen Teil vermittelte der Trainer konkrete Techniken zur Verteidigung in einer Bedrohungssituation. Verschiedene Abwehr- und Befreiungsgriffe wurden eingeübt und perfektioniert. Methodisch abwechslungsreich sowie mit Spaß und Motivation verbesserten alle ihr Abwehrverhalten. Auch wenn es nicht möglich ist, in fünf Praxisstunden die Selbstverteidigung umfassend zu erlernen, fühlen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt besser gegen körperliche Attacken gewappnet. Sie nehmen eine zunehmende Bedrohung im städtischen Umfeld wahr und wissen, dass sie sich bei einem Angriff mit Vehemenz verteidigen müssen. Schlagen, treten, beißen, kratzen, zwicken, Finger brechen, alles ist zur Verteidigung erlaubt und überrascht den Angreifer.

Weitere Bilder vom Selbstverteidigungs-Workshop finden Sie hier.

Alle Jahre wieder

Neben einigen anderen liebgewonnenen Traditionen in Ingelbach ist auch die Aufstellung des Weihnachtsbaumes in der Ortsmitte zu einem festen Ritual geworden.

So konnte in diesem Jahr wieder rechtzeitig vor Beginn der Adventszeit ein Baum mit Hilfe der Gemeindearbeiter und zweier Gemeinderatsmitglieder aufgestellt werden. Vielen Dank an Familie Horn für die Baumspende! Die freundlichen Mitarbeiterinnen aus der ortsansässigen Kindertagesstätte hatten bereits im Vorfeld mit den Kleinen dekorativen Baumschmuck gefertigt. Auch für diese Unterstützung vielen Dank. Vergangene Woche wurde dann der Tannenbaum von den Kitakindern liebevoll geschmückt und strahlt jetzt in weihnachtlichem Glanz.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten bedanken, insbesondere bei Dieter Flottmann, der selbstverständlich mitgeholfen hat, obwohl er nicht mehr dem Ortsgemeinderat angehört.

Dirk Vohl, Ortsbürgermeister

Weitere Bilder von der Aufstellung des Weihnachtsbaumes finden Sie hier.

Ingelbach hat Zukunft

Junge Menschen, die in Ingelbach aufgewachsen sind, gründen dort nach Möglichkeit auch gerne ihre eigenen Familien und geben unserem Dorf Zukunft. Ein Beispiel dafür sind Madeleine und Tobias Schmidt. Sie haben in Ingelbach ein Haus gekauft und nun kam ihr Nachwuchs Toni auf die Welt. Ortsbürgermeister Dirk Vohl gratulierte den frischgebackenen Eltern zur Geburt des kleinen Jungen und freute sich, im Namen der Ortsgemeinde ein Begrüßungsgeld für das Neugeborene überreichen zu dürfen. Er wünschte Ihnen viel Glück für die gemeinsame Zukunft im Dorf an der Wied.

Kürbislaternen schnitzen der Kinderumweltgruppe Ingelbach

Am Samstagnachmittag den 25.10.19 trafen sich 11 Kinder und 9 Erwachsene, die Hilfestellung gaben, am Sportplatz in Ingelbach. Jedes Kind brachte einen Kürbis mit, den es nach eigenen Vorstellungen oder Vorlage gestaltete.

Es war ein hartes Stück Arbeit, die großen gelben Früchte auszuhöhlen und Gesichter hinein zu schnitzen. Aber alle waren mit viel Ausdauer dabei und am Ende präsentierte jedes Kind stolz seinen Kürbis, der mit einem gruseligen oder auch lustig grinsenden Gesicht oder einem Motiv geschmückt war.

Sie freuten sich darauf in die Kürbisköpfe Lichtern zu stellen, damit sie im Dunkeln leuchten können. Zum Abschluss stärkten sich alle mit warmem Kakao und Kürbis-Muffins.

Leider war das die letzte Aktion der Kinderumweltgruppe. Silke Birkenbeul-Weber, Tanja Birk und Lilo Wolter-Kneilmann, die die Kinderumweltgruppe fast 5 Jahre lang organisierten, wollen den Staffelstab nun weitergeben.

Der 1. Vorsitzende der BI, Hans Kneilmann, dankte den drei Frauen herzlich für ihr Engagement und betonte wie wichtig die Arbeit mit den Kindern ist.

Schön wäre es, wenn sich Nachfolger für die Leitung der Kinderumweltgruppe finden würden. Bei allen organisatorischen Arbeiten würde der Vorstand zur Seite stehen.

Wer Interesse hat, meldet sich bei Hans Kneilmann, BI Ingelbach 02688 - 8281.

Weitere Bilder vom Kürbislaternen schnitzen finden Sie hier.

Verabschiedung der ausgeschiedenen
Gemeinderatsmitglieder

Zu einer kleinen Feierstunde hatte Ortsbürgermeister Dirk Vohl die ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder, deren Angehörige und das im Mai neu gewählte Ortsgremium in das Dorfgemeinschaftshaus alte Schule in Ingelbach eingeladen. In seiner Rede erwähnte er, dass es ihm wichtig war, die Verabschiedung nicht als einfachen Tagesordnungspunkt in eine Sitzung abzuarbeiten.

Zusammen bringen es die Ehemaligen auf 75 Jahre Ratsarbeit. Drei Ortsbürgermeister waren in ihrer Zeit tätig und viele weittragende Entscheidungen wurden getroffen. Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass man ein kommunales Ehrenamt übernimmt. Man hat zwar die Möglichkeit mitzugestalten, aber man muss sich auch durchaus der Kritik der Einwohner stellen.

Gerade in der heutigen Zeit, wo es immer schwieriger wird, Menschen für die Arbeit im Gemeinderat zu begeistern, ist es umso erfreulicher, dass sich noch viele zur Wahl gestellt haben. Der neu gewählte Gemeinderat ist im Durchschnitt um einiges jünger geworden. Der Ortsbürgermeister freut sich auf die nächsten 5 Jahre mit dem neuen Rat. Er ist davon überzeugt, dass auch die neu gewählten Mitglieder mit genauso viel Ehrgeiz ihr Amt ausführen, wie ihre Vorgänger.

Jeden der anwesenden Ehemaligen überreichte er eine Urkunde, sowie eine kleine Anerkennung und trug dazu persönliche Dankesworte für ihre Arbeit zum Wohl der Gemeinde Ingelbach vor.

So wurde Dieter Flottmann für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Edgar Schumacher für 20 Jahre und Frank Weber für 5 Jahre Tätigkeit im Ortsgemeinderat. Manfred Quast wurde in Abwesenheit für 25 Jahre Gemeinderatsarbeit geehrt, davon 5 Jahre als Beigeordneter und 5 Jahre als erster Beigeordneter. Ein kleiner Imbiss rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Verspäteter Willkommensgruß

Dirk Vohl durfte zum zweiten Mal in seiner Funktion als Ortsbürgermeister bei der Familie von Sebastian und Anne Hamdorf in der Hauptstraße einen neuen Erdenbürger begrüßen. Der kleine Enki-Beren wurde im März geboren. Vohl überbrachte etwas verspätetet die besten Wünsche seitens der Ortsgemeinde zur Geburt sowie ein offizielles Begrüßungsgeschenk. Wie auch sein älterer Bruder Loki ist Enki nach einer Gottheit benannt. Beide sind, wie das Foto zeigt, gesund und munter.

Dirk Vohl
Ortsbürgermeister

Großartiges Konzert der Sängervereinigung Ingelbach
in Dorfscheune

Chor feiert 70-Jähriges Jubiläum mit Festwochenende

1949 ursprünglich als Männergesangverein gegründet, dann aber als gemischter Chor weitergeführt, bereicherte und unterhielt der Verein mit einem abwechslungsreichen zweitägigen Programm die Dorfgemeinschaft.

Auch in einer Scheune kann man hochklassig Musik genießen. Dies bewies die Sängervereinigung Ingelbach mit ihrem Jubiläumskonzert als Auftaktveranstaltung zum 70. Geburtstag. In dem herbstlich schön geschmückten Landwirtschaftsgebäude waren alle Plätze restlos besetzt und die Gäste begeistert vom Repertoire und der musikalischen Qualität des Laienchors, der von einer Band begleitet wurde.

Unter dem Motto „Hits aus 7 Jahrzehnten“ sang der Chor unter der Leitung von Martin Wanner neben bekannten Klassikern, die schon von einer Vielzahl von Künstlern interpretiert wurden, auch weniger bekannte Lieder. Umrahmt wurde dies durch die launigen Worte des Conférenciers Edmund Mink. Nach einem schwungvollen Beginn mit „Un poquito cantas“ folgte mit „Amazing Grace“, „Komm ein bisschen mit nach Italien“ und „Que Sera“ eine Liedauswahl aus den 50er Jahren, welche das Publikum auf den Abend einstimmte. Die Ingelbacher Sängerinnen und Sänger nahmen ihre Gäste in die 1970er Jahre mit und trafen damit genau deren Geschmack mit den Interpretationen von „Aber bitte mit Sahne“, „Die kleine Kneipe“, „Ein Bett im Kornfeld“, „Über sieben Brücken musst du gehen“ und „Country Roads“. Dazwischen zeigte der Chor mit „Neuen Geistlichen Liedern“ seine Vielfalt. Brillant und emotional berührend sang das Ensemble „Gabriella´s Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ und „Ihr von morgen“. Mit „Night and Day“ (1932) von Cole Porter fand sich sogar Jazzmusik im Programm.

Spätestens mit „Barbar’Ann“ gab es bei den Gästen keinen mehr, der ruhig auf seinem Platz sitzen konnte. Martin Wanner sang mit professioneller Tenorstimme im Dialog mit dem Chor mitreißend. Auch das „Abba-Special“ von den Ingelbachern mit „Danke für die Lieder“, „Money, Money, Money“ und „Mamma Mia!“ entzündete zum Abschluss des Programms ein Feuerwerk und die Freude am Singen verbreitete sich in der Scheune. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus für den gelungenen Auftritt und das unterhaltsame Programm und forderte Zugabe, die der Chor mit „Irish Blessing“ auch erfüllte.

Pfarrerin Andrea Ehrhardt und Schwester Barbara Schulenberg eröffneten in Dieters Scheune am Dorfplatz mit einem Gottesdienst den nächsten Tag. Umrahmt vom Gesang der Ingelbacher Sängerinnen und Sänger sowie mit Kindern der Kindertagesstätte „Rappelkiste“, die mit ihrer Leiterin Katja Orfgen ihre Wünsche vortrugen, gelang die besinnliche Einstimmung bestens. Danach ging es mit Tempo und Power weiter: Die Tanzgruppe „InMotion“ zeigte einen Tanz, bei welchem dem Publikum der Atem stockte. Akrobatische Hebefiguren und choreografische Raffinessen sorgten für Spannung.

Der Ingelbacher Kinderchor unter der Leitung von Ulrike Lamberty und Anna-Lena Eichelhard führte das Musical „Der Regenbogenfisch“ auf. Die Kinder schlüpften auf der Bühne eifrig in ihre Rollen, vergaßen die Aufregung und zeigten gekonnt, was sie vorbereitet hatten. Das schöne Bühnenbild unterstützte das Ergebnis wirksam.

Die Vorsitzende der Sängervereinigung Ingelbach, Marietta Seemann-Mink, und Ortsbürgermeister Dirk Vohl unterhielten die Gäste mit kurzweiligen Anekdoten aus dem Vereins- und Dorfleben. Zum Abschluss des moderierten Teils wurde der dorfinterne "Kümmerer" verliehen. Der Sängervereinigung ist es zu verdanken, dass dieser gute Brauch, Menschen zu würdigen, die sich über die Maßen in der Dorfgemeinschaft eingebracht haben, weiter gepflegt wird und erhalten bleibt. In diesem Jahr nahmen Conny und Dieter Schmidt für ihr langjähriges besonderes Engagement den Preis gerührt entgegen. Das gelungene Fest klang mit Kaffee und Kuchen beim gemütlichen Beisammensein aus.

Weitere Bilder vom 70-Jährigen Jubiläum der Sängervereinigung Ingelbach finden Sie hier.